• Georg Kempkes

Gelassenheit: Lächeln Sie mal!

Ich werde belächelt, wenn ich in Coachings oder Workshops sage: "Lächeln Sie! Lächeln Sie sich selbst an!" Ich werde belächelt - und wohl manchmal nicht für voll genommen.

Den Spruch kennen wir alle: "Lachen ist/macht gesund." Stimmt! - Beherzigen wir - und da schließe ich mich durchaus ein - das auch?

Jürgen B. Hausmann fragt in seinem aktuellen Programm "Hurra, wir lachen noch!": Darf man in den heutigen Zeiten (Corona, Flutkatastrophe, Klimawandel ...) lachen? - Man dürfe nicht nur lachen, man müsse lachen, lautet die Antwort.

Aufrichtiges, ehrliches, herzliches Lachen setzt Glückshormone frei, unterdrückt gleichzeitig Stresshormone; Lachen beansprucht hunderte unserer Muskeln, davon ungefähr 20 im Gesicht (Lachen macht schön); Lachen fordert im Positiven unsere Lungen, unsere Atmung, unser Herz unseren Stoffwechsel: Lachen stärkt unser Immunsystem.

Mit dem Lächeln verhält es sich ähnlich. Lächeln wir uns selbst an oder lächeln einfach vor uns hin, bringen wir ebenfalls die Glückshormone in Wallung. Wir tun uns selbst etwas Gutes. - Und mit einem Lächeln tun wir anderen Menschen auch etwas Gutes.

Probieren Sie es aus: Lächeln Sie sich morgens im Spiegel an (ehrliches Lächeln), lächeln sie und richten Sie sich auf, wenn es Ihnen schlecht geht und Ihnen nicht nach Lächeln zumute ist, lächeln sie abends vor dem Einschlafen - lächeln Sie andere, fremde Menschen an, grüßen Sie, haben Sie ein freundliches Wort. - Auch wenn es mir manchmal schwerfällt, aber es funktioniert. Und viele Menschen lächeln, grüßen zurück, freuen sich einfach über etwas Freundliches!

Thorsten Havener fasst die Möglichkeit, durch Lächeln und aufrechte Körperhaltung unsere Gedanken und unser Verhalten positiv zu beeinflussen, in die Formel: "Alle Macht kommt von innen." (Thorsten Havener, „Ohne Worte – Was andere über dich denken“, S. 25)

Wenn wir innerlich strahlen, wirkt das auch auf unsere Umgebung.

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